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Ablauf

Fassadeninspektion per Drohne: Der Ablauf Schritt für Schritt

Wer eine Fassadeninspektion per Drohne beauftragt, bekommt in der Regel einen klar strukturierten Ablauf von der ersten Anfrage bis zum fertigen Bericht. Die folgenden Schritte orientieren sich an der in der Praxis üblichen Vorgehensweise gewerblicher Anbieter und geben Eigentümern und Hausverwaltungen einen Überblick, was auf sie zukommt – von der Terminplanung über die eigentliche Befliegung bis zur Auswertung der Aufnahmen. Wer diese Schritte einmal kennt, kann bei der Anbieterauswahl gezielter nachfragen und den zeitlichen Ablauf realistischer planen, gerade wenn die Inspektion mit anderen Terminen – etwa einer Eigentümerversammlung oder einem geplanten Verkaufsprozess – abgestimmt werden muss.

Schritt 1: Anlass und Zielsetzung klären
Am Anfang steht die Frage, was die Inspektion klären soll. Typische Anlässe sind ein anstehender Verkauf oder Eigentümerwechsel, sichtbare Schäden wie Risse oder Feuchtigkeitsflecken, das Alter der Fassade beziehungsweise des Wärmedämmverbundsystems (WDVS), oder eine geplante Sanierung, vor der der genaue Zustand bekannt sein soll. Davon hängt ab, ob eine rein optische Inspektion ausreicht oder ob zusätzlich eine thermografische Aufnahme sinnvoll ist, mit der sich Wärmebrücken und mögliche Dämmlücken aufspüren lassen. Bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) lohnt es sich, die Zielsetzung vorab mit der Eigentümerversammlung oder zumindest dem Verwaltungsbeirat abzustimmen, da die Inspektion in der Regel aus der Gemeinschaftskasse finanziert wird. Je klarer diese Zielsetzung formuliert ist, desto passgenauer kann der Anbieter später Umfang, Geräteeinsatz und Berichtsform anbieten, statt pauschal die aufwendigste Variante zu kalkulieren.

Schritt 2: Anbieter beauftragen
Bei der Anbieterauswahl lohnt sich ein Blick auf zwei Nachweise: die Halterhaftpflichtversicherung der Drohne, die für jedes Fluggerät unabhängig vom Gewicht Pflicht ist, sowie den passenden Kompetenznachweis des Piloten. Wird – was in bewohnten Gebieten häufig der Fall ist – in der Nähe von Menschen geflogen, ist dafür das EU-Fernpilotenzeugnis A2 erforderlich, umgangssprachlich der „große Drohnenführerschein“. Seriöse Anbieter legen diese Nachweise auf Nachfrage vor. Bei der Terminvereinbarung wird meist auch geklärt, ob neben der optischen auch eine thermografische Aufnahme gewünscht ist – Letztere ist an bestimmte Witterungsbedingungen gebunden und lässt sich deshalb nicht beliebig kurzfristig planen.

Schritt 3: Flugvorbereitung
Vor dem eigentlichen Flug plant der Anbieter die Route über dem Gebäude. Dabei wird auch geprüft, ob beim Anflug fremde Grundstücke überflogen werden müssen – etwa bei Reihenhäusern oder eng stehenden Gebäuden. Ist das der Fall, sollte vorab die Zustimmung der betroffenen Nachbarn eingeholt oder die Route so geplant werden, dass sie über dem eigenen Grundstück bleibt. Für die eigene Immobilie, die im eigenen Auftrag inspiziert wird, ist die rechtliche Lage unproblematisch, da die Zustimmung des Eigentümers als Auftraggeber vorliegt. Für eine thermografische Aufnahme kommt eine weitere Bedingung hinzu: Es braucht eine ausreichende Temperaturdifferenz zwischen innen und außen, weshalb solche Flüge meist in den kühleren Monaten oder früh morgens stattfinden, wenn noch keine Sonneneinstrahlung die Fassadenoberfläche zusätzlich aufheizt.

Schritt 4: Der Flug
Beim eigentlichen Flug wird die Fassade systematisch abgeflogen, meist in mehreren Durchgängen: einer für die hochauflösenden Fotoaufnahmen, gegebenenfalls ein weiterer für die Wärmebildaufnahmen. Besonders im Fokus stehen dabei Bereiche, die vom Boden aus schwer einsehbar sind – Dachkanten, obere Stockwerke, Balkonunterseiten, Anschlüsse und Fugen. Je nach Gebäudegröße dauert der reine Flug meist nur wenige Stunden, deutlich weniger als der Aufbau eines vollständigen Gerüsts für eine vergleichbare Nahprüfung.

Schritt 5: Auswertung und Bericht
Nach dem Flug werden die Aufnahmen gesichtet und ausgewertet. Bei der Thermografie orientieren sich seriöse Anbieter an der VATH-Richtlinie Bauthermografie des Verbands für angewandte Thermografie, die Mindestanforderungen an Geräte, Qualifikation und Dokumentation formuliert – eine Verbandsrichtlinie, keine DIN-Norm, aber ein in der Praxis gängiger Qualitätsmaßstab. Fachlich beruht die Thermografie auf einem qualitativen Verfahren nach DIN EN ISO 6781-1:2023 (Nachfolgerin der älteren DIN EN 13187): Sie zeigt Temperaturauffälligkeiten, berechnet aber keinen U-Wert. Der Bericht enthält in der Regel eine Übersicht über die Aufnahmepunkte, Fotos und gegebenenfalls Wärmebilder der auffälligen Stellen sowie eine verständliche Einordnung, um welche Art von Auffälligkeit es sich vermutlich handelt – etwa ein Riss, eine mögliche Hohlstelle oder eine punktuelle Wärmebrücke.

Schritt 6: Was passiert mit den Ergebnissen
Der Bericht ist die Grundlage für die weitere Entscheidung. Bei kleineren, eindeutigen Befunden reicht er oft schon aus, um handwerkliche Maßnahmen zu beauftragen. Bei größeren oder unklaren Auffälligkeiten – etwa einer ausgedehnten Hohlstelle oder einem großflächigen Wärmemuster – folgt häufig eine punktuelle Nahprüfung vor Ort, um die Ursache eindeutig zu bestimmen, bevor über die Sanierung entschieden wird. Für Eigentümergemeinschaften dient der Bericht zusätzlich als dokumentierte Grundlage für Beschlüsse in der Eigentümerversammlung, da er den Zustand nachvollziehbar und mit Bildmaterial belegt festhält.

Was Eigentümer und Verwalter selbst vorbereiten können
Ein reibungsloser Ablauf hängt nicht nur vom Anbieter ab. Wer den Termin gut vorbereitet, spart Zeit und vermeidet Rückfragen: Dazu gehört, dem Anbieter vorab mitzuteilen, ob beim Anflug Nachbargrundstücke betroffen sein könnten, damit die Zustimmung rechtzeitig eingeholt werden kann. Sinnvoll ist außerdem, eventuell vorhandene ältere Bestandsunterlagen – etwa frühere Prüfberichte, Baupläne oder Angaben zum verwendeten Dämmsystem – bereitzustellen, da sie die Einordnung der Aufnahmen erleichtern. Bei einer WEG lohnt es sich, vorab einen festen Ansprechpartner zu benennen, der am Flugtag vor Ort erreichbar ist, und die übrigen Bewohner über den geplanten Termin zu informieren, damit der Flug nicht überrascht. Bei bewohnten Mehrfamilienhäusern kann eine kurze Ankündigung im Treppenhaus zusätzlich für Verständnis sorgen, auch wenn dafür keine rechtliche Pflicht besteht.

Auf eine gründliche Diagnose folgt meist die Entscheidung über eine Sanierung.

Nachweise

Der beschriebene Ablauf in sechs Schritten ist eine aus mehreren Anbieterdarstellungen zusammengeführte, typische Praxisbeschreibung, kein Zitat einer einzelnen Quelle.
Normangaben (DIN EN ISO 6781-1:2023, VATH-Richtlinie) sind recherchiert, aber nicht Wort für Wort gegen den amtlichen Text geprüft.
Rechtliche Hinweise zum Nachbarüberflug sind vereinfacht dargestellt; Details siehe eigener Rechtsartikel auf dem Schwesterportal beziehungsweise im Zweifel Rechtsberatung.

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Ein Hinweis zur Einordnung, bevor es um eine Anschlussoption geht

Diese Seite und die im Folgenden vorgestellte Beschichtung PSCoat werden von derselben Gesellschaft betrieben beziehungsweise vertrieben. Wurde bei der Drohnenbefliegung eine Auffälligkeit an der Dämmschicht dokumentiert, folgt darauf meist die Suche nach einer passenden Sanierungsmethode. Als Alternative oder Ergänzung zum klassischen Wärmedämmverbundsystem bietet der Anbieter PSCoat an — eine Beschichtung für Fassade, Dach und technische Anlagen, die nur wenige Millimeter aufträgt und die Fassadenoptik deshalb kaum verändert – ein Punkt, der bei denkmalgeschützten oder gestalterisch sensiblen Gebäuden relevant sein kann. Wer nach der Diagnose mehrere Sanierungswege gegenüberstellen möchte, findet technische Angaben zum Produkt beim Anbieter PowerSmartCoat.

Klassische Dämmung und PSCoat gegenübergestellt

Ein Vergleich hilft mehr als ein Werbetext: Hier finden Sie Schichtdicke, U-Wert und Materialkosten von PSCoat gegenüber einer klassischen WDVS-Dämmung, jede Angabe einzeln belegt oder als offene Lücke markiert.

Merkmal PSCoat Klassisches WDVS (Styropor)
Schichtdicke 1 mm (powersmartcoat.de/produkt/) 15–20 cm Styropor WLG 031 (powersmartcoat.de/referenzen/, Studie 03 „Denkmalgeschützte Fassade")
U-Wert (Systemwert) PScoat Easy: ca. 0,80 W/(m²·K)
PScoat Plus: ca. 0,2 W/(m²·K)
PScoat Premium: ca. 0,11 W/(m²·K)
(powersmartcoat.de/produkt/; „keine Zusage für ein bestimmtes Bestandsbauteil")
≈ 0,15–0,20 W/(m²·K) (eigene Beispielrechnung: U = 1 / (d/λ + 0,17) mit λ = 0,031 W/(m·K) aus der Bezeichnung „WLG 031" und d = 15–20 cm laut Studie 03; nicht von PowerSmartCoat selbst beziffert)
Materialkosten je m² PScoat Easy: 15,00 €
PScoat Plus: 29,00 €
PScoat Premium: 45,00 €
(inkl. MwSt., zzgl. Versand, nur Material – Verarbeitung nicht enthalten; powersmartcoat.de/produkt/)
hier nicht beziffert (hängt von System, Objekt und Anbieter ab)
Bauliche Eingriffe Laut Hersteller kein Dübeln; Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Fassadenprofile bleiben bemaßt wie vorher (powersmartcoat.de/produkt/) hier nicht beziffert (hängt vom System und vom Objekt ab)

Alle Angaben ohne Gewähr für Ihr konkretes Bauteil; die genannte Fallstudie gilt für das dort untersuchte Objekt und ist keine allgemeingültige Zusage.

Wann rechnet sich PSCoat für Sie?

Zum Nachrechnen: Die Materialkosten übernimmt der Rechner aus dem aktuellen Paketpreis, alles Weitere – Ihre Heizkosten und die von Ihnen erwartete Einsparung – tragen Sie ein. Die Formel steht sichtbar dabei.

Materialkosten: –

Angenommene jährliche Einsparung: –

Amortisationsdauer: –

Rechenformel und Annahmen anzeigen
Materialkosten (€)       = Fläche (m²) × Preis je m² (€, je nach Paket)
Jährliche Einsparung (€) = Fläche (m²) × Heizkosten je m² und Jahr (€) × Einsparquote (%) / 100
Amortisationsdauer (Jahre) = Materialkosten ÷ Jährliche Einsparung
  • Materialkosten laut aktuellem Listenpreis powersmartcoat.de/produkt/, inkl. MwSt., zzgl. Versand.
  • Verarbeitungs-, Gerüst- und sonstige Nebenkosten sind NICHT enthalten – der Listenpreis deckt laut Hersteller nur das Material.
  • Heizkosten und Einsparquote sind Ihre eigenen Annahmen. PowerSmartCoat nennt keine pauschale Einsparquote für beliebige Gebäude; siehe die objektbezogenen Messungen unter powersmartcoat.de/referenzen/.
  • Förderungen und Finanzierungskosten sind nicht berücksichtigt.

Referenzen des Anbieters

Referenzen und Messreihen des Herstellers: Referenzen bei PowerSmartCoat.