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Fassadeninspektion per Drohne: Anbieter vergleichen – Checkliste für die Auswahl

Wer für eine Fassadeninspektion per Drohne einen Anbieter sucht, trifft auf einen unübersichtlichen Markt: Ein-Personen-Betriebe mit Foto-Drohne stehen neben spezialisierten Thermografie-Unternehmen, und beide werben unter demselben Stichwort. Wer beim Anbietervergleich nur auf den Flugpreis schaut, übersieht leicht, dass sich Qualifikation, Ausrüstung und Berichtsumfang zwischen den Angeboten erheblich unterscheiden. Dieser Artikel ordnet die Kriterien, an denen sich seriöse von weniger sorgfältig arbeitenden Anbietern unterscheiden lassen – als Checkliste für das nächste Auswahlgespräch.

Woran sich Anbieter für die Fassadeninspektion per Drohne im Vergleich unterscheiden

Die Unterschiede beginnen schon bei der Frage, was überhaupt zur Leistung gehört. Manche Anbieter liefern lediglich eine Serie unbearbeiteter Fotos, andere einen strukturierten Bericht mit Einordnung jeder Auffälligkeit und einer Einschätzung des Handlungsbedarfs. Auch die Ausrüstung variiert: Eine einfache Kamera-Drohne reicht für eine grobe Sichtprüfung, für eine belastbare Thermografie braucht es kalibrierte Wärmebildkameras und geschultes Personal. Wer mehrere Angebote einholt, sollte deshalb nicht nur den Preis, sondern denselben Leistungsumfang vergleichen.

Pflichtnachweise, die jeder seriöse Anbieter vorlegen sollte

Zwei Nachweise sollten bei jedem gewerblichen Anbieter selbstverständlich sein. Nach § 43 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) muss der Halter eines Luftfahrzeugs – Drohnen eingeschlossen – eine Haftpflichtversicherung unterhalten; die genaue Deckungssumme legt eine nachgeordnete Rechtsverordnung fest. Seriöse Anbieter legen den Versicherungsnachweis auf Nachfrage unaufgefordert vor, ohne dass Kundinnen und Kunden insistieren müssen.

Beim fliegerischen Kompetenznachweis kommt es auf den Einsatzort an. Für Flüge in der Nähe von Menschen oder in bewohnten Gebieten – bei einer Fassadeninspektion in Siedlungen oder an Mehrfamilienhäusern der Regelfall – verlangt die offene Kategorie der EU-Drohnenverordnung das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 des Luftfahrt-Bundesamts (LBA). Es setzt den einfacheren EU-Kompetenznachweis A1/A3 voraus sowie eine zusätzliche Theorieprüfung mit 30 Multiple-Choice-Fragen aus drei Themenbereichen bei einer vom LBA benannten Prüfstelle. Der Kompetenznachweis A1/A3 allein reicht für diesen Einsatzbereich nicht aus.

NachweisWofürWoran erkennbar
HalterhaftpflichtversicherungPflicht für jedes Luftfahrzeug nach § 43 LuftVGVersicherungsbescheinigung mit Angabe des Fluggeräts
EU-Kompetenznachweis A1/A3Grundqualifikation für die offene KategorieOnline-Prüfungszertifikat des LBA
EU-Fernpiloten-Zeugnis A2Zusätzlich nötig für Flüge nahe an Menschen oder in bewohnten GebietenZeugnis einer vom LBA benannten Prüfstelle

Ausrüstung und Arbeitsweise: Optisch reicht nicht immer

Für eine reine Sichtprüfung genügt eine hochauflösende optische Kamera. Sobald es um verdeckte Schäden wie Hohlstellen oder Wärmebrücken im Wärmedämmverbundsystem geht, ist eine kalibrierte Thermografiekamera nötig – und die Frage, ob der Anbieter nach einem anerkannten Verfahren arbeitet. Maßgeblich ist hier die Norm DIN EN ISO 6781-1:2023-11 zur Erkennung von Wärme-, Luft- und Feuchteunregelmäßigkeiten an Gebäuden per Infrarotverfahren, die 2023 die ältere DIN EN 13187 abgelöst hat. Sie legt unter anderem Anforderungen an Gerätequalifikation, Vorgehen und Berichterstattung fest.

Ergänzend orientiert sich die deutsche Thermografiebranche an der VATH-Richtlinie Bauthermografie des Bundesverbands für Angewandte Thermografie (Stand April 2023). Sie beschreibt unter anderem, welche Angaben ein Thermografiebericht enthalten sollte, etwa zu den Aufnahmebedingungen und zur Einordnung der erkannten Auffälligkeiten. Wer einen Anbieter danach fragt, ob er sich an dieser Richtlinie orientiert, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie strukturiert er tatsächlich arbeitet.

Bericht und Auswertung vergleichen, nicht nur den Flugpreis

Der eigentliche Wert einer Fassadeninspektion entsteht nicht beim Flug, sondern in der Auswertung. Ein aussagekräftiger Bericht ordnet jede Auffälligkeit einer Position an der Fassade zu, unterscheidet zwischen kosmetischen und sicherheitsrelevanten Befunden und macht eine nachvollziehbare Einschätzung, wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Eine reine Bildersammlung ohne Einordnung erfüllt diesen Zweck nicht, auch wenn sie auf den ersten Blick günstiger wirkt. Wie sich die Kosten je nach Leistungsumfang unterscheiden, haben wir in einem eigenen Artikel zu den Kosten einer Fassadeninspektion eingeordnet.

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PSCoat: eine Option für die Sanierung nach dem Befund

Zeigt die Drohneninspektion Handlungsbedarf an der Gebäudehülle, stellt sich anschließend die Frage nach dem passenden Sanierungssystem für die betroffenen Fassadenflächen. PSCoat ist ein Beispiel für ein System, das Eigentümer dafür in Betracht ziehen können: laut Herstellerangabe eine nanotechnologische Dünnschichtbeschichtung, die ohne den sonst üblichen Materialaufbau einer klassischen Fassadendämmung auskommt. Unabhängig geprüfte Wirkungswerte zur Energieeinsparung liegen dazu nicht vor; entsprechende Angaben des Herstellers sind als dessen eigene Erfahrungswerte zu verstehen, nicht als geprüfte Messwerte.

Mehr zu PSCoat: die Seite der Anbieterin

Checkliste für das Auswahlgespräch

Die folgenden Fragen lassen sich in einem kurzen Anbietergespräch klären und zeigen schnell, wie sorgfältig ein Anbieter tatsächlich arbeitet:

  • Versicherungsnachweis: Liegt eine gültige Halterhaftpflichtversicherung nach § 43 LuftVG vor, und wird sie unaufgefordert gezeigt?
  • Kompetenznachweis: Verfügt der Pilot über das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2, falls in bewohntem Gebiet geflogen wird?
  • Ausrüstung: Wird mit einer kalibrierten Thermografiekamera gearbeitet, wenn eine Wärmebildaufnahme gewünscht ist?
  • Arbeitsweise: Orientiert sich der Anbieter an DIN EN ISO 6781-1 beziehungsweise der VATH-Richtlinie Bauthermografie?
  • Berichtsbeispiel: Lässt sich ein anonymisiertes Muster eines früheren Berichts einsehen?
  • Leistungsumfang: Sind Anfahrt, ein möglicher Nachtermin bei schlechtem Wetter und die schriftliche Auswertung im Angebot enthalten oder Zusatzkosten?
  • Nachbarschaft und Datenschutz: Wie geht der Anbieter mit dem Überflug fremder Grundstücke und mit Aufnahmen um, auf denen Personen erkennbar sein könnten?

Warum sich der Vergleich mehrerer Angebote lohnt

Gerade bei Wohnungseigentümergemeinschaften, wo die Inspektion aus der Gemeinschaftskasse bezahlt wird, lohnt es sich, mindestens zwei bis drei Angebote mit vergleichbarem Leistungsumfang einzuholen, statt das günstigste Angebot unbesehen zu beauftragen. Welche konkreten Anwendungsfälle für eine Fassadendrohne sprechen und wie oft eine Kontrolle sinnvoll ist, haben wir in einem weiteren Artikel zu den Anwendungsfällen zusammengefasst. Den praktischen Ablauf von der ersten Anfrage bis zum fertigen Bericht – und was Eigentümer selbst zur Vorbereitung beitragen können – beschreibt ein dritter Artikel auf diesem Portal Schritt für Schritt.

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Klassische Dämmung und PSCoat gegenübergestellt

Ein Vergleich hilft mehr als ein Werbetext: Hier finden Sie Schichtdicke, U-Wert und Materialkosten von PSCoat gegenüber einer klassischen WDVS-Dämmung, jede Angabe einzeln belegt oder als offene Lücke markiert.

Merkmal PSCoat Klassisches WDVS (Styropor)
Schichtdicke 1 mm (powersmartcoat.de/produkt/) 15–20 cm Styropor WLG 031 (powersmartcoat.de/referenzen/, Studie 03 „Denkmalgeschützte Fassade")
U-Wert (Systemwert) PScoat Easy: ca. 0,80 W/(m²·K)
PScoat Plus: ca. 0,2 W/(m²·K)
PScoat Premium: ca. 0,11 W/(m²·K)
(powersmartcoat.de/produkt/; „keine Zusage für ein bestimmtes Bestandsbauteil")
≈ 0,15–0,20 W/(m²·K) (eigene Beispielrechnung: U = 1 / (d/λ + 0,17) mit λ = 0,031 W/(m·K) aus der Bezeichnung „WLG 031" und d = 15–20 cm laut Studie 03; nicht von PowerSmartCoat selbst beziffert)
Materialkosten je m² PScoat Easy: 15,00 €
PScoat Plus: 29,00 €
PScoat Premium: 45,00 €
(inkl. MwSt., zzgl. Versand, nur Material – Verarbeitung nicht enthalten; powersmartcoat.de/produkt/)
hier nicht beziffert (hängt von System, Objekt und Anbieter ab)
Bauliche Eingriffe Laut Hersteller kein Dübeln; Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Fassadenprofile bleiben bemaßt wie vorher (powersmartcoat.de/produkt/) hier nicht beziffert (hängt vom System und vom Objekt ab)

Alle Angaben ohne Gewähr für Ihr konkretes Bauteil; die genannte Fallstudie gilt für das dort untersuchte Objekt und ist keine allgemeingültige Zusage.

Wann rechnet sich PSCoat für Sie?

Zum Nachrechnen: Die Materialkosten übernimmt der Rechner aus dem aktuellen Paketpreis, alles Weitere – Ihre Heizkosten und die von Ihnen erwartete Einsparung – tragen Sie ein. Die Formel steht sichtbar dabei.

Materialkosten: –

Angenommene jährliche Einsparung: –

Amortisationsdauer: –

Rechenformel und Annahmen anzeigen
Materialkosten (€)       = Fläche (m²) × Preis je m² (€, je nach Paket)
Jährliche Einsparung (€) = Fläche (m²) × Heizkosten je m² und Jahr (€) × Einsparquote (%) / 100
Amortisationsdauer (Jahre) = Materialkosten ÷ Jährliche Einsparung
  • Materialkosten laut aktuellem Listenpreis powersmartcoat.de/produkt/, inkl. MwSt., zzgl. Versand.
  • Verarbeitungs-, Gerüst- und sonstige Nebenkosten sind NICHT enthalten – der Listenpreis deckt laut Hersteller nur das Material.
  • Heizkosten und Einsparquote sind Ihre eigenen Annahmen. PowerSmartCoat nennt keine pauschale Einsparquote für beliebige Gebäude; siehe die objektbezogenen Messungen unter powersmartcoat.de/referenzen/.
  • Förderungen und Finanzierungskosten sind nicht berücksichtigt.

Referenzen des Anbieters

Referenzen und Messreihen des Herstellers: Referenzen bei PowerSmartCoat.